Schneller Törn nach Luganville

Freitagabends, bei zappendusterer Finsternis, ankerte ich an dem Ort, den mir die Einklarierungsbehörde zuvor per Email mitgeteilt hatte.

Es war meine bisher schnellste mehrtägige Überfahrt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ab Segel setzen bis wieder Segel bergen betrug 6.3 Knoten. So benötige ich für die rund 630sm nur etwas mehr als vier Tage. Einziger Wermutstropfen der Rauschefahrt war, dass es aufgrund der vorwiegend seitlichen Wellen an Bord recht unruhig zu und her ging, worunter logischerweise die Schlafqualität gelitten hat – aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Der zuständige Behördenvertreter hatte mir gestern Vormittag per Email zugesagt, dass sie – gegen einen Aufpreis natürlich – heute Samstag das Einklarierungsprocedere machen würden. Super! „Tomorrow at 7 in the morning,“ hat er mir und 10 anderen im Verteiler mitgeteilt. Nun ist es mittlerweile morgens um 10:00 Uhr und kein Schwein hat sich bis jetzt blicken lassen. Auch auf Kanal 16, bei dem ich mich bei Ankunft melden müsse, herrscht eiserne Stille…. Tja, fremde Länder, fremde Sitten.

Warten vor Anker auf die Behördenvertreter in Luganville
Verabschiedung in der Vuda Marina